Wie Tischler Basti auf Island ein japanisches Teehaus baute

Shownotes

Ein Fachwerkhaus von 1790 restaurieren. Auf Island das erste Hanfkalk-Gebäude errichten – ein japanisch inspiriertes Teehaus. Und zwischendurch im Fahrerlager am Nürburgring im Anhänger schlafen.

Basti ist Tischler aus dem Bergischen Land und seit drei Jahren auf der Walz. In dieser Folge erzählt er von außergewöhnlichen Projekten, intensiven Begegnungen und Freundschaften fürs Leben – und davon, warum Heimat für ihn heute kein fester Ort mehr ist, sondern ein Gefühl.

*In dieser Folge erfährst du:*

  • warum Basti sein Studium abgebrochen hat und auf die Walz ging
  • welche Regeln für Wandergesell:innen gelten
  • wie man unterwegs Arbeit finde
  • was es heißt, ständig in der Öffentlichkeit zu stehen
  • warum Island für ihn ein Wendepunkt war
  • wie das erste Hanfkalk-Gebäude Islands entstanden ist
  • wo man auf der Walz übernachtet – vom Schlafsack bis zum Rennteam-Anhänger
  • was Heimat bedeutet, wenn man keinen festen Ort hat
  • welche Rituale das Heimgehen begleiten

    Mehr über das Thema Gesellenwanderung erfährst du bei der CCEG,
    der CONFÉDÉRATION DES COMPAGNONNAGES EUROPÉENS EUROPÄISCHE GESELLENZÜNFTE

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    "Zünftig unterwegs – Geschichten von der Walz" ist ein Podcast von FHB.

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00:00:02: Zünftig unterwegs.

00:00:04: Ein F.

00:00:05: H.

00:00:05: B.

00:00:05: Podcast.

00:00:08: Auf der Walz ziehen Handwerksgesellinnen und Gesellen 3 Jahre und einen Tag lang durch die Welt, streng nach alten Regeln.

00:00:23: Sie reisen zu Fuß oder per Anhalter, dürfen nicht für eine Unterkunft bezahlen und müssen ihre Heimat im Umkreis von 50 Kilometern meiden.

00:00:33: Nur wer ledig, kinderlos und schuldenfrei ist,

00:00:36: Darf diese jahrhundertealte Tradition antreten, um Handwerk, Abenteuer und Freiheit zu erleben.

00:00:44: Erkennbar sind sie an ihrer Kluft, der traditionellen Handwerkskleidung, die ihre Zugehörigkeit zeigt und ihnen Tür und Tor öffnet.

00:00:53: Ihre Geschichten sind so vielfältig wie die Wege, die sie gehen.

00:00:56: Mein Name ist Jasmin Teutrine und ich sage herzlich willkommen bei 'Zünftig Unterwegs', dem F.H.B.

00:01:04: Interviewpodcast 'Mit Menschen auf der Walz'.

00:01:07: Ja, schön, dass du da bist und Lust hast mitzumachen.

00:01:10: Sag mal, magst du deinen Namen sagen?

00:01:12: Ja, ich bin Basti, genau.

00:01:15: Und du bist ja, ich bin Tischler, genau.

00:01:18: Und jetzt seit knapp 3 Jahren unterwegs.

00:01:21: Dann bist du ja bald am Ende 3 Jahre und einen Tag seid ihr doch eigentlich unterwegs, oder?

00:01:25: Ganz genau.

00:01:26: Also jetzt im Januar ist es soweit, dann könnte ich theoretisch nach Hause gehen.

00:01:31: Oh, theoretisch.

00:01:33: Ja, es wird noch 'n bisschen länger werden.

00:01:35: Du hast Bock.

00:01:36: Ja, es macht noch Spaß, definitiv.

00:01:38: O.

00:01:40: K., wenn du sagst, du bist jetzt schon 3 Jahre unterwegs, heißt das, du warst auch schon im Ausland?

00:01:46: Viele gehen ja irgendwie im dritten Jahr ins Ausland, oder?

00:01:48: Genau.

00:01:48: Du warst schon, du hast schon einiges gesehen.

00:01:51: Erzähl doch mal, wo du angefangen hast und wo es dich so überall hingeführt hat.

00:01:57: Ich komme ursprünglich aus Gummersbach und ist ein Stückchen östlich von Köln im Bergischen Land.

00:02:03: Und

00:02:05: Ich bin bis jetzt so in Europa rumgekommen.

00:02:07: Deutschland war so eigentlich die längste Zeit, wo ich natürlich so war von den Ländern.

00:02:14: Aber ich war in Rumänien zum Beispiel diesen Sommer.

00:02:19: Letztes Jahr war ich drei Monate auf Island.

00:02:23: Ich war in Norwegen, in Spanien.

00:02:26: Italien und irgendwie alles, was so dazwischen liegt.

00:02:28: Wow, du hast einiges gesehen.

00:02:32: Was hat denn, was war denn die Initialzündung, dass du überhaupt gesagt hast, du kannst dir vorstellen, auf die Wald zu gehen oder wie, woher kam das?

00:02:41: Ja, ich hab 2020 meine Ausbildung abgeschlossen und war damals aber noch, hatte das, hatte in der Ausbildung davon erfahren, dass ich die Möglichkeit hab, das zu machen.

00:02:52: Aber damals kamen mir die 3 Jahre dann irgendwie doch noch ganz schön lang vor.

00:02:56: dann hab ich mal noch 'n paar andere Sachen gemacht.

00:02:57: Ich hab mal ein Semester studiert.

00:02:59: Das war dann aber auch nichts für mich, dann bin ich wieder zurück ins Bauingenieurwesen.

00:03:03: O.

00:03:04: K., also schon Art verwandt.

00:03:05: Genau, schon, aber mir hat es einfach gefehlt, tatsächlich physische Ergebnisse zu sehen.

00:03:12: Ich, wenn ich morgens in die in die Werkstatt komme oder eben auf der Baustelle bin und irgendwas mache und dann abends mach ich Feierabend und ich kann halt tatsächlich sehen, was ich mit meinen Händen erschaffen hab.

00:03:23: Und

00:03:24: ja, diese Befriedigung hat mir in diesem Studium sehr gefehlt und das ganze Studentenleben drumherum hat auch gefehlt, weil es eben genau zur Coronazeit war.

00:03:33: Und dann bin ich wieder zurück ins Handwerk, hab dann noch mal ein bisschen gearbeitet und hab dann aber irgendwann gedacht, dann kam der Gedanke auf, boah, wenn du es jetzt nicht machst, dann machst du es nie.

00:03:46: Und dann muss ich mich mein mein Leben lang fragen, was wäre gewesen, wenn ich das gemacht hätte, was hätte sich in meinem Leben verändert.

00:03:54: und wie wäre das dann verlaufen und dann war es eigentlich vorbei, dann musste ich los.

00:04:01: Ihr habt ja auch ganz viele Traditionen, von denen normale Menschen im Alltag ja eigentlich gar nichts mitbekommen, ne?

00:04:10: Also magst du mal so ein paar Regeln erklären und waren dir überhaupt alle Regeln klar, bevor du losgegangen bist?

00:04:16: Wusstest du, was auf dich zukommt?

00:04:18: Mhm, ja, also grundsätzlich weiß man, also man

00:04:22: weiß theoretisch, was auf einen zukommt.

00:04:25: Also so, es gibt so ein paar Voraussetzungen, auch um losgehen zu können.

00:04:29: Das ist dann zum Beispiel, dass man unter 30 ist, dass man ein traditionelles Handwerk gelernt hat, einen Gesellenbrief hat, dass man schuldenfrei ist, unverheiratet und kinderlos.

00:04:40: So, das sind die Grundvoraussetzungen, damit man einfach keine Verpflichtungen in der Heimat hat, denen man sich stellen muss, sondern dass man wirklich frei um die Welt ziehen kann.

00:04:52: Und dann, wenn man unterwegs ist, klar, hat man jeden Tag die Kluft an, dass man als Wandergeselle erkennbar ist und hat so 'n paar Verhaltensregeln, dass wir einfach uns immer anständig verhalten in der Öffentlichkeit, das ist einfach wichtig.

00:05:05: Und da gibt es noch ganz viele Feinheiten, wie das alles funktioniert.

00:05:11: Und das Gröbste davon weiß man, wenn man losgeht.

00:05:14: Aber wie sich das dann tatsächlich anfühlt, unterwegs zu sein, darauf

00:05:20: kann man sich eigentlich, glaube ich, nicht vorbereiten.

00:05:21: Das ist einfach ja auch ein großes Abenteuer.

00:05:26: Was waren so mit die herausforderndsten Situationen, die du vorher nicht absehen konntest, die auch so auf dich zu gekommen sind in den letzten 3 Jahren?

00:05:38: Also einmal steht man natürlich sehr in der in der Öffentlichkeit so, ne, man wird viel von Menschen angesprochen und unterhält sich viel mit Menschen

00:05:47: man das oft sehr schön, man hat sehr viel schöne Gespräche.

00:05:50: Man muss auch einfach 'n Podcast mal mitmachen.

00:05:52: Genau, zum Beispiel ganz spontan auch mal in einem Podcast sitzen.

00:05:57: Ja, aber das sind so Sachen, da, da gewöhnt man sich dran und das ist auch schön.

00:06:01: Es gibt natürlich auch Tage, da hat man dann nicht unbedingt so viel Lust, Lust darauf und möchte vielleicht einfach mal 'n bisschen für sich sein, ist dann aber halt trotzdem unterwegs und man spricht mit den Menschen und das ist manchmal anstrengend, aber dann hat man auch wieder Begegnungen.

00:06:17: die einem dann auch in diesen Momenten manchmal ganz schön weiterhelfen, wo man auf einmal irgendwie tief in ein Gespräch einsteigt mit Menschen, wenn man mit denen mittrampt zum Beispiel oder irgendwie in der Innenstadt, wenn man da unterwegs ist, man angesprochen wird, wo es einfach ja tolle, tolle Begegnungen sind.

00:06:36: Und das sind dann so Momente, die sind echt wertvoll, genau.

00:06:40: Was war die schönste Begegnung jetzt in den letzten 3 Jahren, die du hattest?

00:06:44: gibt es da eine, die so outstanding war, wo du sagst, die bleibt dir in Erinnerung, ihr habt ja auch eure Wandertagebücher, glaube ich, ne, oder Wanderbücher, wie heißen die, Wanderbücher einfach nur, ne, wo ihr ja, glaube ich, auch alles so festhaltet, wie in einem Tagebuch, oder?

00:06:57: Nee, das nicht.

00:06:58: Wir schreiben da nicht selber rein.

00:07:00: Ah, ach O.

00:07:01: K., das sind die, die von euren, wo ihr dann arbeitet.

00:07:06: Genau, da kommen dann die, die Arbeitszeugnisse rein, von den Filmen, von den Meistern, wo wir gearbeitet haben.

00:07:11: das ist der eine Aspekt vom Wanderbuch und der andere ist, dass da die Siegel von den Städten reinkommen, wo wir waren.

00:07:18: O.

00:07:18: K.

00:07:19: und hast du denn noch zusätzlich ein Tagebuch, was du dann führst, also dann wirklich ein Wandertagebuch?

00:07:24: Tatsächlich leider nein und das ist so was, was ich so ein bisschen bereue.

00:07:27: Ich, wenn ich da von Anfang an mit dran gewesen wäre, um mir mal aufzuschreiben, irgendwie so wenigstens grob in so 23 Stichwörtern, was am Tag passiert ist, das wäre so im Nachhinein eine schöne Sache gewesen.

00:07:40: dass ich 'n bisschen mehr Anhaltspunkt hab.

00:07:42: Ich schreib mir immer auf, in welcher an welchem Ort ich geschlafen habe, in welcher Stadt.

00:07:46: Das hab ich jetzt für die ganze Zeit gemacht.

00:07:49: Und wenn man das dann so durchgeht, dann fallen einem dann schon zu immer zu zu den meisten Orten dann eigentlich wieder so grob ein, wo man da gepennt hat und manchmal sogar wie der Tag war.

00:07:59: Aber es ist einfach so viel, was passiert, dass man manchmal, wenn man einfach 'ne Woche nur am Reisen ist, dass man da schon manchmal durcheinander kommt, was ist jetzt eigentlich an welchem Tag passiert.

00:08:09: So, das ist schon

00:08:11: schon manchmal erschreckend.

00:08:14: Und wenn du dich jetzt, wenn du jetzt in deine Erinnerung kramst, was war da die schönste Begegnung oder die für dich am wertvollste oder bedeutendste Begegnung bisher in den 3 Jahren?

00:08:25: Boah, das ist wirklich 'ne schwierige Frage.

00:08:28: Mir fällt immer wieder ein ein Lift an eine Frau, bei der ich mitgefahren bin, die hab ich mitgenommen.

00:08:34: Ich hatte vorher Verwandte von mir besucht und das war

00:08:38: ja, ganz nett, aber jetzt auch nicht übermäßig spannend, ehrlich gesagt.

00:08:42: Und das war, die hat mich dann von da aus, hat ich mich dann wieder an die Straße gestellt, die hat mich mitgenommen, das war 'ne Theaterpädagogin.

00:08:48: Also ihr stellt euch auch noch mal einfach, ne, also viele kennen das, ja, ihr steht am Straßenrand und genau, trampt dann einfach und weil ihr dürft kein Geld ausgeben fürs Reisen, fürs Reisen, ne, genau, um das noch mal so festzuhalten.

00:09:02: Das Trampen ist eigentlich unsere Hauptreisemöglichkeit.

00:09:07: Und ja, die Frau hat mich dann mitgenommen und wir sind ja total spontan in ein total spannendes, tiefes Gespräch eingestiegen.

00:09:16: Irgendwie hat man manchmal, wenn man bei den Menschen so ins Auto steigt, irgendwie dann auf einmal eine Verbindung.

00:09:22: Und viele Leute ja spüren halt irgendwie, O.

00:09:25: K., man sieht sich jetzt einmal, man hat jetzt irgendwie eine Autofahrt, die kann 5 Minuten sein oder auch 3 Stunden, je nachdem wie weit man mitfährt.

00:09:33: Und sie wissen, es ist sehr unwahrscheinlich, dass wir uns wiedersehen.

00:09:36: Und dann erzählen viele Menschen sehr private Dinge von sich und das ist manchmal echt, echt spannend, weil man dann einen Einblick in das Leben der Menschen bekommt und man kann selber intensiv aus seinem Leben erzählen und sich diese Eindrücke austauschen.

00:09:55: Und so ergeben sich manchmal wunderbare Gespräche, so eben mit dieser, mit dieser Frau, wo ich, wo ich mitgefahren bin.

00:10:01: Und dann muss ich immer wieder dran denken, ich kann gar nicht mehr genau sagen, worüber wir uns unterhalten haben, tatsächlich.

00:10:06: Aber ich weiß einfach noch dieses dieses Gefühl von so einem, ja, wir verstehen uns und wir, ja, es war eine tolle Begegnung.

00:10:15: Und so hat man aber tatsächlich, das ist jetzt das Erste, was mir einfällt, aber so hat man immer wieder tolle Begegnungen.

00:10:20: Also, ich hab viele gute Freunde, sehr gute Freunde gefunden.

00:10:28: Jetzt unter den Wandergesellen oder dann auch darüber hinaus, wie du sagst, mit den Menschen, die du triffst.

00:10:32: Beides tatsächlich.

00:10:33: Also natürlich unter den Wandergesellen sehr intensive Freundschaften.

00:10:37: Wenn man mit mit Leuten, mit anderen Gesellen unterwegs ist und dann gemeinsam Abenteuer erlebt und das irgendwie gemeinsam durchsteht, das schweißt für immer zusammen, ne.

00:10:48: Und da weiß ich, da habe ich Menschen, auf die ich mich verlassen kann und das mein Leben lang.

00:10:54: Ja, das sind großartige

00:10:57: großartige Freunde, die ich da gefunden hab.

00:11:00: Und dann aber natürlich auch mit den Menschen, die einem so begegnen oder wo man mal gearbeitet hat oder mal 'ne Zeit lang einfach war, wo man sein konnte.

00:11:11: Da hab ich auch Freunde gefunden, die für immer bleiben werden, davon bin ich überzeugt, ja.

00:11:18: Wenn ihr, wenn du dann jetzt so unterwegs bist und losgehst, woher, wie findest du Arbeit?

00:11:25: Mhm,

00:11:26: Also manchmal kommt die Arbeit ganz von allein zu einem.

00:11:29: Dann wird man angesprochen, sagt: 'Boah, hier, ich hab 'n Betrieb und gerade ist irgendwie Not am Mann.

00:11:35: Kannst du nicht vielleicht mal einspringen, hast du gerade Zeit?' Und wenn das gerade dann passt, dann passt das.

00:11:41: Manchmal hat man natürlich auch andere Pläne und dann geht man aber auch ganz bewusst auf Arbeitssuche und geht dann eben von Betrieb zu Betrieb und fragt nach: 'Wie sieht das aus, habt ihr gerade was zu tun?' Genau, aber oft

00:11:55: gibt es auch Empfehlungen von anderen Gesellen, die in irgendeinem Betrieb waren und sagen, ja, da das war cool, der Chef ist cool, die Gesellen sind nett und ist irgendwie einfach schöne Arbeit, da kann man was lernen.

00:12:07: Dann geht man auch gerne dahin.

00:12:09: Es gibt immer wieder so Betriebe, die sind sehr beliebt bei Gesellen.

00:12:12: Mhm.

00:12:12: Und was war so das schönste Stück, was du hergestellt hast, woran du gearbeitet, mitgearbeitet hast jetzt in diesen 3 Jahren, also gab es da irgendwas, was besonders war für dich oder wo du vielleicht auch am meisten

00:12:24: gelernt hast oder was einfach irgendwie sowieso als Tischler irgendwie total besonders ist, wo du sagst, wenn du jetzt zu Hause geblieben wärst, hättest du das nie gelernt oder nie gesehen oder nie machen dürfen.

00:12:34: Ja, da gibt es eigentlich vor allem so 2 Projekte, die da hervorstechen.

00:12:40: Ich hab tatsächlich recht viel auch gewerksübergreifend gearbeitet.

00:12:44: Wir waren viel mit Zimmerern unterwegs und daraus hat sich eben auch ergeben, dass man viel Zimmerei dann eben zusammen gemacht hat.

00:12:51: halt wieder ein ganz anderes Gewerk ist als der Tischler.

00:12:52: Manchmal wird es ein bisschen verwechselt.

00:12:55: Aber als Tischler braucht man halt eigentlich vor allem Möbel, macht Innenausbau, Fenster, Türen, Boden.

00:13:01: Genau, die Zimmerer bauen das Haus an sich oder machen einen Dachstuhl.

00:13:05: Und da habe ich eben viel mitgearbeitet und habe viel Fachwerksanierung gemacht.

00:13:09: Gerade bei einer Baustelle bei Menschen, wo die Bauherren auch sehr, sehr gute Freunde von mir geworden sind, wo ich jetzt immer mal wieder war.

00:13:17: Und habe da viel dazugelernt.

00:13:20: was gerade eben so Fachwerk angeht.

00:13:21: Wir haben neue Fachwerkbände gestellt, haben eben alte ausgebessert und das ist so 'n dieses eine Projekt, das ist 'n altes Fachwerkhaus von 1790, was wir da sehr, sehr aufwendig saniert und restauriert haben.

00:13:38: Das hat mich echt weitergebracht.

00:13:41: Also dann haben wir ganz viel gemacht und dann das Projekt, wo ich war auf Island, da waren wir mit

00:13:48: Vier Gesellen oben und wurden da von einem Architektenpärchen, das auf Island wohnt, schon vorher kontaktiert.

00:13:54: Tatsächlich ist eigentlich ungewöhnlich.

00:13:56: Normalerweise gibt sich das dann so, aber die hatten schon vorher mal Kontakt mit Gesell und haben es so irgendwie geschafft, zu uns Kontakt aufzunehmen, was ja auch nicht immer so ganz einfach ist.

00:14:05: Weil ihr reist ja auch ohne Telefon, ne, ihr seid eigentlich gar nicht wirklich zu erreichen, ne?

00:14:10: Ja, das ist bei uns immer schwierig.

00:14:12: Also es ist nicht so, dass man uns anfordern kann.

00:14:15: Aber die hatten eben Kontakt zu einem ehemaligen Wandergesellen und der hat den Kontakt zu uns aufgenommen.

00:14:19: Und so sind wir in diesen Job gekommen und dann haben wir auf Island 'nen kleines so vom vom Design her von der Gestaltung her so japanisch angehauchtes Teehaus gebaut.

00:14:31: Das erste Hanfkalk

00:14:34: Gebäude auf Island.

00:14:35: Das ist so 'ne spezielle Dämmung aus Hanfscheiben und Kalk, die eben auch in diesem Fall, so wie das da konstruiert war, auch quasi die Wände an sich gemacht hat, an sich ja erstellt hat quasi und eben gleichzeitig auch die Dämmung ist.

00:14:50: Und das haben wir von Grund auf gebaut, bis es quasi fertig war.

00:14:55: Das einzige, was wir noch nicht gemacht haben, ist das Verputzen und dafür hab ich dann auf Island in der Werkstatt, die ich dann nutzen konnte, 'ne

00:15:03: sehr spezielle Tür gebaut mit einem eigenen Türprofil, das ich mir dann da ausgedacht habe und das das war 'ne großartige Arbeit.

00:15:13: Also was und das eben dann eben auch zu viert da oben zu machen und dann zusammen mit den mit den Architekten das auszuarbeiten und das war einfach fantastisch.

00:15:25: Das hat ganz ganz viel Spaß gemacht.

00:15:27: Das werde ich werde ich nie vergessen, dieses Projekt und die Menschen auch, weil ich weiß, da

00:15:32: kann ich immer wieder hinkommen und ich werde mich immer wieder freuen, die zu sehen und ich weiß auch, dass die sich freuen, mich zu sehen.

00:15:37: Und deine Arbeit zu sehen, ne und da du weißt, dass da was steht, was so in einzigartig ist, ne?

00:15:42: Absolut.

00:15:43: Was, woran du gearbeitet hast, na ja, schön.

00:15:47: Du hast jetzt schon Isla gesagt, wie lange wart ihr denn da?

00:15:49: Wir waren 3 Monate auf der Insel.

00:15:52: Ja.

00:15:52: Und fandst es dann schade, dann wieder den Ort zu verlassen oder wolltest du dann gerne auch weitermachen?

00:15:57: Oh, Isla ist jetzt auch nicht so wahnsinnig groß.

00:16:00: Und wir sind da auch zweimal um die Insel rumgetrampt und so und haben uns da wirklich auch viel angeschaut in der Zeit und dann war es irgendwann, also es war wunderschön, aber irgendwann war es auch dann Zeit, mal wieder woanders hinzukommen.

00:16:12: Also grundsätzlich bleiben wir halt immer maximal 3 Monate an einem Ort und dann ziehen wir weiter.

00:16:18: Wir sagen, wenn der Nachbarshund nicht mehr bellt und der Postbote grüßt, dann ist es Zeit weiterzuziehen und dann juckt es auch in der Regel unter den Füßen.

00:16:26: jetzt waren wir da auf Island natürlich nicht die ganze Zeit nur an einem Ort, sondern sind auch viel hin und her gereist, haben uns dann noch ein paar andere Sachen angeschaut, aber dann irgendwann war es auch gut.

00:16:36: Das heißt, da, also da habt ihr dann doch für Unterkunft dann doch Geld bezahlt.

00:16:42: Nee, wir haben von den Architekten Unterkunft gestellt bekommen.

00:16:46: Ah, O.

00:16:47: K.

00:16:47: Wie ist das sonst so, du weißt ja manchmal gar nicht, wo du dann die Nacht über schläfst, ne, gibt es irgendwie so

00:16:54: jetzt bist du schon 3 Jahre unterwegs, hast du irgendwie so Spots, von denen du weißt, da kann ich immer hin oder hat hat man dann irgendwie Freunde sowieso und reist dann sowieso schon in die Richtung ungefähr oder hast du irgendwie Tricks, um einen Schlafplatz zu finden für die Nacht oder hast du auch schon mal ganz absurde Orte für die Nacht, die suchen müssen?

00:17:14: Ja, man schläft schon durchaus manchmal an ungewöhnlichen Orten.

00:17:17: Also ich mein, so nach 3 Jahren kennt man schon einige Menschen.

00:17:21: Und gerade das Netzwerk aus Einheimischen, also aus ehemaligen Wandergesellen, die dann wieder eben zu Hause sind, das hilft oft sehr.

00:17:28: Da kennt man natürlich auch viele und da kann man eigentlich immer unterkommen.

00:17:32: Ja, und man hat irgendwann in, kennt man in eigentlich fast jeder größeren Stadt, zumindest in Deutschland, dann jemanden, wo man dann mal unterkommen kann.

00:17:42: Aber wenn man einfach so unterwegs ist, dann ergibt sich das oft, ne.

00:17:46: Manchmal wird man, wird man eingeladen

00:17:48: von Menschen, die sagen, boah, du kannst mal nachts hier bei mir auf der Couch pennen, wenn du möchtest.

00:17:53: Und es gibt auch so ein paar Anlaufstellen, das sind nicht allzu viele, so Unterkünfte, wo wir immer einfach sein können als Gesellen, das ist oft selbstorganisiert, aber das sind auch nicht nicht so viele tatsächlich und ansonsten auch gerne halt draußen, gerade im Sommer, wir haben alle den Schlafsack dabei, ist das überhaupt kein Problem.

00:18:12: Im Winter muss man dann zumindest mal gucken, dass man überdacht liegt, aber auch das ist möglich.

00:18:17: war dann nicht ganz so gemütlich oft, aber geht auch.

00:18:21: Und so das Ungewöhnlichste, wo ich mal geschlafen habe, schwer zu sagen, aber ich zum Beispiel immer am am Nürburgring war ich mal unterwegs.

00:18:31: Und dann war auch quasi so ein ja ein kleines, ja so von von privaten Rennteams ein kleines Rennen da und ich habe mich mit den Leuten da ein bisschen angefreundet.

00:18:41: Wir haben im Fahrerlager zusammen gegrillt und danach konnte ich im Anhänger von ihrem Rennauto schlafen.

00:18:47: Genau, das zum Beispiel.

00:18:50: Und so ergeben sich immer wieder interessante Stellen, an denen man dann schläft.

00:18:54: Teilweise mit einem sehr schönen Ausblick am Morgen, wenn man dann aufwacht.

00:18:56: Also es ist echt schön, ich schlafe auch gerne draußen.

00:19:00: Und hatte die Wanderschaft, hat die Wanderschaft dann Verständnis von Heimat und Zugehörigkeit verändert?

00:19:11: Also schwer zu sagen.

00:19:13: Also ich

00:19:16: würde sagen, für mich verschwimmen so ein bisschen die Grenzen tatsächlich.

00:19:19: Ja, also ich fühle mich an vielen Orten zu Hause.

00:19:24: Also klar, ist man nie, ist es nie wirklich richtig mein Zuhause, dass ich sage, O.

00:19:29: K., es ist jetzt mein Zimmer und ich mache die Tür zu.

00:19:32: Das fehlt tatsächlich auch manchmal so ein bisschen.

00:19:34: Das ist was, was, was man, was ich manchmal ein bisschen vermisse, dass man einfach mal die Tür zu macht und dann ist gut.

00:19:41: So dass die Orte sind halt sehr selten, wo man das mal machen kann.

00:19:46: Aber das ist eben auch auch Teil davon.

00:19:48: Und ja, dieses Gefühl von Heimat, das ist eigentlich was, was man, was ich, glaube ich, in mir trage.

00:19:55: Also das ist nicht unbedingt ein fester Ort, sondern das kann überall da sein, wo ich mich wohlfühle.

00:20:02: Und das ist oft einfach mein Schlafsack.

00:20:04: Und wenn ich den zuziehe, dann bin ich da einfach zu Hause in dem Moment.

00:20:08: Und am nächsten Tag ist es dann wieder ganz woanders.

00:20:12: Ja.

00:20:12: Was war oder hattest du

00:20:16: ein MacGyver Moment in deinen 3 Jahren, wo du mit minimalsten Mitteln ein Problem lösen musstest.

00:20:27: Ja, ich glaub so Momente gibt es immer wieder, aber ja, da erinnere ich mich zum Beispiel an einen Moment auf Island.

00:20:39: Da bin ich mit einem meiner allerbesten Reisekameraden um Island rum getrampt, um den Süden rum

00:20:45: und da ist wirklich sehr wenig los.

00:20:46: Also da fahren nur wirklich wenig Autos und wenn dann auch Touristen mit vollgestopfter Karre und so, die einen dann nicht mitnehmen können und das war enorm zäh.

00:20:56: Also das, das war schon 'ne große Herausforderung.

00:21:01: Und wir hatten natürlich auch kein Zelt dabei, obwohl uns vorher dringend dazu geraten wurde, haben wir natürlich gesagt, nee, wir brauchen kein Zelt.

00:21:09: und dann standen wir da, mitten im Nix, nur Steine um uns rum quasi und an dieser Straße, wo dann eben alle halbe Stunde mal ein Auto fuhr, das dann an uns vorbeigefahren ist.

00:21:18: Und es wurd kalt und es hat angefangen mit regnen und dann haben wir uns da so ein bisschen Holz zusammengesucht, das so ein paar ganz kleine Äste, die da halt rumlagen und dann versucht uns so ein bisschen Feuer zu machen, um warm zu bleiben.

00:21:28: Und das war schon, da hatten wir langsam echt schlechte Laune und dann sind wir ein paar Meter weiter gelaufen und da kam dann irgendwann so eine Brücke und daneben war so ein ganz

00:21:38: ganz kleines Häuschen mit so einer irgendwie Wetterüberwachungsstation drin oder so.

00:21:42: Und dann haben wir gesagt, ******* es wurde langsam dunkel, es sieht so aus, als müssten wir jetzt hier irgendwie übernachten und es regnete halt.

00:21:51: Und dann, da war ein kleines Schloss dran an diesem Häuschen, da hab ich mir gedacht, ey, es geht nicht, wir können jetzt hier nicht so pennen.

00:21:57: Und dann haben wir irgendwie, ja, dieses dieses Schloss quasi aufgebrochen.

00:22:03: Ich hab so 'n so 'ne kleines Multitool dabei mit Zange

00:22:06: und damit haben wir das irgendwie hingekriegt und standen da drin und wir konnten im Grunde gerade beide so zu zweit nebeneinander stehen.

00:22:12: Aber wir waren wenigstens im Trockenen und waren darüber schon glücklich und war irgendwie dann auch 'ne lustige Situation, weil wir da mal standen und haben gedacht, boah, O.

00:22:22: K., alles klar, dann pennen wir jetzt hier.

00:22:24: Also war zum Glück nicht allzu weit weg von der Straße und wir standen dann immer bei diesem Häuschen und haben rausgeguckt in den Regen und dann gesagt, ah, da hinten kommt 'n Auto, O.

00:22:31: K., dann ist einer an die Straße gerannt und hat 'n Daumen rausgehalten

00:22:35: Und dann haben wir es tatsächlich zum Glück noch geschafft, da wegzukommen.

00:22:38: Das wäre sonst echt keine schöne Nacht geworden.

00:22:42: Aber so ist 'ne schöne Geschichte daraus geworden und so entstehen ganz viele schöne Geschichten, die man eben miteinander erlebt.

00:22:48: Ja.

00:22:49: Man wird so 'n bisschen dankbarer, oder?

00:22:50: Und die der Fokus shiftet so 'n bisschen auf die wichtigen Sachen im Leben, oder?

00:22:58: Ja, auf jeden Fall.

00:22:59: Also wir haben ja auch nicht allzu viel dabei und irgendwann

00:23:04: merkt man, was tatsächlich wichtig ist, was man wirklich, wirklich braucht.

00:23:09: Und manchmal ist es einfach nur mal eben 'n paar Meter weiter mitgenommen zu werden.

00:23:13: Oder dass man vielleicht mal auf 'n Kaffee oder 'n Bier eingeladen wird und vielleicht einfach mal 'n nettes Gespräch hat.

00:23:19: Oder vielleicht auch einfach mal kurz seine Ruhe hat.

00:23:22: Das diese, diese Momente, das ist genau, das sind oft Kleinigkeiten.

00:23:29: Du hast gesagt, du möchtest noch weiter unterwegs sein, 3 Jahre und ein Tag reichen dir nicht.

00:23:35: Wo fühlt es sich als nächstes hin, was hast du für Pläne?

00:23:38: Boah, also jetzt erst mal noch ein bisschen hier durch Deutschland und dann mal schauen.

00:23:44: Also nächstes Jahr werden viele Menschen, mit denen ich sehr viel Zeit gebracht verbracht hab, nach Hause gehen und die möchte ich unbedingt begleiten.

00:23:53: Also wenn jemand dann nach Hause geht, dann gibt es in der Regel so 'ne so 'ne Heimgehwoche quasi.

00:23:57: Dann nähert man sich eine Woche lang in einer größeren Gruppe, oft auch quasi seinem oder seinem oder ihrem Heimatort an.

00:24:05: Und da möchte ich bei diesen Menschen auf jeden Fall mit dabei sein.

00:24:09: Also mal schauen, wie viel Platz da noch dazwischen ist, um noch groß ins Ausland zu reisen.

00:24:16: Wo ich auf jeden Fall noch hin möchte, ist Georgien.

00:24:20: Jetzt muss man erst mal schauen, wie sich da die politische Situation weiterentwickelt.

00:24:25: Aber das wäre ein großes Reiseziel von mir.

00:24:27: Ich hab viel, viel Gutes von der Gegend gehört und von den Menschen, von der Gastfreundschaftlichkeit und auch vom Essen.

00:24:34: Ja, genau, das möchte ich mir auf jeden Fall noch anschauen.

00:24:39: Stichwort Heimgehwoche, das heißt eine Woche geht man heim dann und zelebriert das dann auch richtig und das heißt, ihr seid dann wirklich auch eine Woche dann im großen Pulk dann unterwegs.

00:24:51: Ja, das ist häufig so, man muss es nicht so machen, aber das ist bei vielen so, ne, wenn man dann über die 3 Jahre, die man mindestens unterwegs war, viele eben halt auch länger.

00:25:01: lernt man so viele andere Gesellen kennen, mit denen man viel Zeit verbracht hat und dann genießt man eine Woche noch mal so richtig zusammen, ja.

00:25:09: Das ist dann auch immer viel Action natürlich, aber macht eben auch sehr viel Spaß, ja.

00:25:15: Gibt es da sonst noch Rituale auf dem Heimweg oder dann bei der Ankunft?

00:25:22: Häufig ist es so, dass man dann quasi wieder übers, wenn man dann an seinen Heimatort kommt, wieder übers Ortsschild zurücksteigt.

00:25:28: Also wenn man losgeht,

00:25:30: ist es bei vielen so, die also man muss es nicht machen, aber viele machen es uns heute so, dass man dann eben über das Ortsschild steigt, sich auf ein Ortsschild setzt und noch einmal der Familie und Freunden Tschüss sagt quasi und dann lässt man sich in den Arm der Gesellen fallen und dann ist man Teil unserer Familie quasi und dann dreht man sich nicht mehr um und geht los und mehr oder weniger das Gleiche macht man auch auf dem Rückweg.

00:25:54: Ja, dann sitzt man auch auf dem Schild und kann den Gesellen immer Tschüss sagen und

00:26:00: ist wieder Teil seiner ursprünglichen Familie, sag ich mal.

00:26:03: Ja, und hast du auch 'ne Pulle Schnaps verbuddelt?

00:26:05: Ich hab gehört, man verbuddelt 'ne Pulle Schnaps noch voll, weil damit man was hat, auf das man sich freuen kann.

00:26:10: Das wird auch gerne gemacht, das hab ich auch bei meinem Mausschild liegen.

00:26:13: Ja, ich hoffe, dass ich sie noch wiederfinde.

00:26:14: Was Besonderes?

00:26:16: Boah, ich glaub, das ist irgend 'n Obstler.

00:26:17: Ja, das wir haben natürlich die Hälfte dieser einen Flasche dann auch vorher schon getrunken und es gibt noch 'ne zweite Flasche, die liegt daneben.

00:26:25: Die haben wir auch vollständig ausgetrunken vorher.

00:26:29: Genau, und da sind so ein paar Zettel drin mit mit Wünschen, die mir damals meine Freunde und Familie aufgeschrieben haben, was sie mir wünschen für unterwegs.

00:26:37: Genau, aber so, ich meine, das war halt auch 'ne 'ne 'n doller Moment, so an alles erinnere ich mich jetzt nicht mehr unbedingt, aber ja, ich bin gespannt, was da so alles drinsteht, auf jeden Fall, ja.

00:26:49: Wie lange planst du noch unterwegs, du seid.

00:26:53: Das kann ich so ganz genau nicht sagen, aber ich möchte auf keinen Fall im Winter nach Hause gehen.

00:26:57: Ich bin im Winter losgegangen

00:26:58: Und ich hab auch schon Heimgehen im Winter mitgemacht und das macht einfach nicht so viel Spaß wie im Sommer.

00:27:02: Den Schnaps auszubuddeln.

00:27:03: Ja genau, dann steht man da im Regen und es ist kalt und auch die ganze Woche über, das macht einfach mehr Spaß im Sommer.

00:27:10: Also ich möchte auf jeden Fall im Sommer nach Hause und nicht den kommenden, sondern wenn überhaupt dann den Sommer drauf, dann wäre ich viereinhalb Jahre unterwegs.

00:27:19: Das was, was ich mir so vorstellen könnte, aber wie das dann tatsächlich aussieht, das weiß ich auch nicht, ob ich noch dann noch mal Lust hab auf 'n Jahr.

00:27:28: Boah, mal gucken, das halte ich mir noch offen.

00:27:31: Schön, wir wünschen dir auf jeden Fall fixe Tippelei.

00:27:33: Ja, fix bedankt.

00:27:35: Und vielen Dank für deine Zeit und deine Offenheit.

00:27:38: Sehr, sehr gerne.

00:27:39: Hat mir Spaß gemacht.

00:27:41: Danke dir.